Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
21:05

Los! Lassen!


Das Leben in kleinen Boxen aufgeben, die to-do-List kompostieren. Den fremden Geschichten nicht mehr trauen, nur den eigenen Worten. Los! Lassen!
Es gibt nur das Jetzt, alles andere ist Zeitenrausch. Der Zartheit trauen, der Zerbrechlichkeit, dem eigenen Takt. Das Herz suchen gehen, in all diesem Alltag. Ohne Hohn und Spott fragen, was wir sind. Ich bin gerade noch jung und doch schon alt. Oder war es umgekehrt?
Ich will mich vergessen, ohne jede Bitterkeit. Den Blick nicht mehr im Morgen, der eigenen Sprache vertraut. Und: Los! Lassen!
Denn alles ist jetzt, wenn wir schauen. Alle Seriösität, alle Ernsthaftigkeit, alle Seifenblasen auf dem Weg zu einem Himmel, den es so nie gegen wird. Denn die Sterne liegen auf der Straße. Den Blick zur Erde und die Füße fest am Boden, so geht Leben.
Und dabei die Ahnung, dass da doch was andres sein wird, in uns und nicht im Anderswo. Die Welt kann so viel, wenn man ihr einmal glaubt.

Den Stumpfsinn nicht länger anerkennen und sich die Geister nicht mehr rauben lassen. Diese Zeit, sie kann kaum weitergehen und wird es doch. Denn die Diktate brennen hell in den Blättern dieser Tage. Alles kann immer, Wachstum unbegrenzt. Es kriegt, wer will. Anders denken geht nicht mehr. Die Ratten sind schon lang fort. Ihnen nach! Los! Lassen! Der Zartheit trauen, der Zerbrechlichkeit, dem eigenen Takt. Das Herz suchen gehen, in all diesem Alltag. Und ohne Hohn und Spott fragen, was wir sind.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl